Leitlinie
Was damit gemeint ist.
Drei klar als Prüfszenario bezeichnete Situationen werden durchgespielt: vollständige Freigabe, behebbare Lücke und Schutz-Stopp. Sie veranschaulichen den Ablauf „Behauptung zerlegen, Primärquelle bestimmen, Datum und Geltungsbereich prüfen, widersprechende Angaben klären, Einordnung kennzeichnen und Beleg archivieren“, enthalten aber keine erfundenen Zitate, Vereine, Interviews oder angeblich realen Fälle.
Szenario Schutz-Stopp: Der Inhalt wäre interessant, doch es ist nicht belegt, dass Lesende können erkennen, welche Stelle die Angabe trägt, wann sie geprüft wurde und wo ihre Grenze liegt. Ergebnis: nicht veröffentlichen, fehlenden Nachweis benennen und sichere Alternative prüfen.
Vier Fragen vor der Abnahme
- Ist dokumentiert, dass Lesende können erkennen, welche Stelle die Angabe trägt, wann sie geprüft wurde und wo ihre Grenze liegt?
- Wurde das Risiko vermieden, eine Pressemitteilung, Suchtreffer-Vorschau oder einzelne Aussage als unabhängige Bestätigung auszugeben?
- Sind Quellen, Rechte, Schutz und Zuständigkeit getrennt geprüft?
- Sind Korrekturweg, Wiedervorlage und nicht erlaubte Kanäle sichtbar?