Leitlinie
Was damit gemeint ist.
Drei klar als Prüfszenario bezeichnete Situationen werden durchgespielt: vollständige Freigabe, behebbare Lücke und Schutz-Stopp. Sie veranschaulichen den Ablauf „Dringlichkeit erkennen, keine sensiblen Details öffentlich abfragen, zuständige Stelle wählen, Belege sicher behandeln, Rückmeldung dokumentieren und Schutz vor Benachteiligung beachten“, enthalten aber keine erfundenen Zitate, Vereine, Interviews oder angeblich realen Fälle.
Szenario Schutz-Stopp: Der Inhalt wäre interessant, doch es ist nicht belegt, dass jede Kategorie nennt Zuständigkeit, sicheren Kontaktweg, Eskalationsgrenze und eine unabhängige Alternative. Ergebnis: nicht veröffentlichen, fehlenden Nachweis benennen und sichere Alternative prüfen.
Vier Fragen vor der Abnahme
- Ist dokumentiert, dass jede Kategorie nennt Zuständigkeit, sicheren Kontaktweg, Eskalationsgrenze und eine unabhängige Alternative?
- Wurde das Risiko vermieden, akute Gefahr als normale Inhaltskorrektur zu behandeln oder Betroffene zu detaillierten öffentlichen Schilderungen zu drängen?
- Sind Quellen, Rechte, Schutz und Zuständigkeit getrennt geprüft?
- Sind Korrekturweg, Wiedervorlage und nicht erlaubte Kanäle sichtbar?