Leitlinie
Was damit gemeint ist.
Eine Familiengeschichte gehört nicht automatisch den Erwachsenen allein; mögliche Folgen für das Kind und mittelbar erkennbare Dritte werden vor Veröffentlichung geprüft. Auswahl und Reihenfolge müssen die belegte Gesamtaussage tragen.
Praxisprüfung
Kürzungen, Bildfolge, Überschrift und Teaser werden gemeinsam darauf geprüft, ob sie einen falschen Eindruck oder unnötige Bloßstellung erzeugen.
Vier Fragen vor der Abnahme
- Sind Auftrag, Rollen und Erzählziel für eine geschützte Elternperspektive klar und freiwillig?
- Sind Tatsachen, Perspektiven, Auswahl, Wortlaut und Kontext nachvollziehbar geprüft?
- Sind Kindeswohl, Privatsphäre, Medienrechte, Nutzungsarten und barrierefreier Zugang belegt?
- Ist die Abnahme überprüfbar: Kindesinteresse, Drittbetroffenheit, Erkennbarkeit, Fakten, Medienrechte und Entfernungspfad geprüft sind?