Leitlinie
Was damit gemeint ist.
Familienperspektiven zu Entwicklung, Fahrten und Entscheidungen mit eigener Stimme des Kindes und konsequenter Privatsphäre aufbereiten. Eine Familiengeschichte gehört nicht automatisch den Erwachsenen allein; mögliche Folgen für das Kind und mittelbar erkennbare Dritte werden vor Veröffentlichung geprüft.
Praxisprüfung
Thema und Erzählgrenze werden gemeinsam festgelegt. Angaben zu Schule, Ort, Gesundheit, Finanzen, Konflikten und anderen Familienmitgliedern werden einzeln auf Notwendigkeit und Erkennbarkeit geprüft.
Vier Fragen vor der Abnahme
- Sind Auftrag, Rollen und Erzählziel für eine geschützte Elternperspektive klar und freiwillig?
- Sind Tatsachen, Perspektiven, Auswahl, Wortlaut und Kontext nachvollziehbar geprüft?
- Sind Kindeswohl, Privatsphäre, Medienrechte, Nutzungsarten und barrierefreier Zugang belegt?
- Ist die Abnahme überprüfbar: Kindesinteresse, Drittbetroffenheit, Erkennbarkeit, Fakten, Medienrechte und Entfernungspfad geprüft sind?