Leitlinie
Was damit gemeint ist.
Ein voller Kalender ist kein Leistungsbeweis; ein guter Plan enthält Puffer, Abbruchregeln, freie Zeit und die Möglichkeit, Sporttermine zu reduzieren. Ausgangspunkt ist die Sicht der betroffenen Person. Ziel ist nicht die perfekte Karrierebiografie, sondern eine belastbare nächste Entscheidung für eine realistische Wochen- und Spitzenplanung.
Zuerst werden unverrückbare Zeiten, reale Wege, Schlafmöglichkeit, Mahlzeiten und freie Erholung sichtbar. Danach folgen Prioritäten, Puffer und ein Verantwortlicher für Konfliktentscheidungen. Ein Beispiel wird als Annahme markiert, nicht als Versprechen: „Was müsste in den nächsten vier Wochen geklärt sein?“
Vier Fragen vor der Abnahme
- Sind für eine realistische Wochen- und Spitzenplanung Ziel, Beleg und Zuständigkeit verständlich getrennt?
- Sind Kindeswille, Sorgeberechtigten-Beteiligung, Alltag, Erholung und freie Alternative konkret möglich?
- Sind Rechte, Datenschutz, Beschwerde, Kosten, Ausstieg und Plan B sichtbar?
- Ist die Abnahme belegbar: Pflichtzeiten, Wege, Puffer, Erholung, freie Zeit, Streichoption und Entscheidungsweg sichtbar sind?