Leitlinie
Was damit gemeint ist.
Ein kurzer Weg zum Training ersetzt weder verlässliche Betreuung noch Kindeswillen, Beschwerdezugang, schulische Passung und sichere Rückkehrmöglichkeiten. Ausgangspunkt ist die Sicht der betroffenen Person. Ziel ist nicht die perfekte Karrierebiografie, sondern eine belastbare nächste Entscheidung für eine kindzentrierte Internatsentscheidung.
Kind, Sorgeberechtigte und Einrichtung besprechen Tagesablauf, Nachtbetreuung, Bezugsfachkraft, Besuch und Heimfahrt, Kosten, Gesundheitsversorgung, digitale Regeln, Beschwerde und Ausstieg vor Vertragsbindung. Ein Beispiel wird als Annahme markiert, nicht als Versprechen: „Was müsste in den nächsten vier Wochen geklärt sein?“
Vier Fragen vor der Abnahme
- Sind für eine kindzentrierte Internatsentscheidung Ziel, Beleg und Zuständigkeit verständlich getrennt?
- Sind Kindeswille, Sorgeberechtigten-Beteiligung, Alltag, Erholung und freie Alternative konkret möglich?
- Sind Rechte, Datenschutz, Beschwerde, Kosten, Ausstieg und Plan B sichtbar?
- Ist die Abnahme belegbar: Kindeswille, Betreuung, Schutz, Beschwerde, Kosten, Probephase, Kontakt und Ausstieg praktisch geklärt sind?