Leitlinie
Was damit gemeint ist.
Ein Fußballweg legt keinen Beruf fest; Interessen, Werte, Lernwünsche und praktische Erfahrungen dürfen sich verändern. Ausgangspunkt ist die Sicht der betroffenen Person. Ziel ist nicht die perfekte Karrierebiografie, sondern eine belastbare nächste Entscheidung für eine offene, belegte Berufsorientierung.
Jugendliche nutzen offizielle Berufsinformationen, Beratung und freiwillige Erkundungen. Sie vergleichen Tätigkeiten, Zugänge und Alltag, planen Praktika sicher und werten Erfahrungen ohne Talent- oder Persönlichkeitsscore aus. Ein Beispiel wird als Annahme markiert, nicht als Versprechen: „Was müsste in den nächsten vier Wochen geklärt sein?“
Vier Fragen vor der Abnahme
- Sind für eine offene, belegte Berufsorientierung Ziel, Beleg und Zuständigkeit verständlich getrennt?
- Sind Kindeswille, Sorgeberechtigten-Beteiligung, Alltag, Erholung und freie Alternative konkret möglich?
- Sind Rechte, Datenschutz, Beschwerde, Kosten, Ausstieg und Plan B sichtbar?
- Ist die Abnahme belegbar: Interessen, drei belegte Optionen, sicherer Praxistest, Beratung, Auswertung und Alternative sichtbar sind?